Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Autark

Adele Raschke droht jetzt sogar offen mit Mord

100.000 Euro haben Stefan Kühn und Adele Raschke auf Redakteurin ausgesetzt

Zurück

Vorstand Stefan Kühn billigt Korruption in der Autark Entertainment Group AG: Seine Aufsichtsratsvorsitzende Adele Raschke besticht Staatsanwälte und droht mit Mord. Kopfgelder sind ausgesetzt

Jetzt droht die "Autark-Oma" Adele Raschke sogar mit Mord! Hintergrund sind die zahlreichen Berichte des :gerlachreport über die Kreditbetrügerin und die Veröffentlichung von geheimen E-Mails, in denen sie über Bestechungen von Staatsanwälten und andere Straftaten berichtet. Bis heute sind diese Berichte weder widerlegt noch dementiert. Stattdessen hat die "Frau für das Grobe" des Berufsverbrechers Stefan Kühn noch einmal nachgelegt: "Wir werden Dich beenden!" Eine deutliche Morddrohung.

Eigentlich könnte man diese Zeilen einer debilen Persönlichkeit zuschreiben und nicht weiter beachten. Eigentlich. Doch so einfach ist der Fall der "Autark-Oma" nicht. Adele Raschke, die von Stefan Kühn auch "Klofrau" genannt wird, "weil sie meine Scheisse wegmacht" (O-Ton Stefan Kühn), ist eine zentrale Schaltstelle im Betrugssystem Autark. Auch deshalb konzentrieren sich immer mehr Ermittlungen auf die Klofrau.

Kein Wunder, dass sich Geschäftsanteile und Immobilien im Besitz der Kreditbetrügerin Adele Raschke befinden - Anlagevermögen, das eigentlich den Autark-Anlegern gehört. Jene 3.600 Personen, um die sich Raschke angeblich so treusorgend und aufopfernd kümmert.

Zusammen mit Laura Koschate, der Tochter des Berufsverbrechers Stefan Kühn. Bis in den letzten Winkel traut er wohl der Oma nicht. Lauras Aufgabe: Aufpassen, damit die Oma wirklich keinen Blödsinn macht. Doch irgendwie hat Laura Koschate nicht aufgepasst. Sie hat derzeit auch vergeblich damit zu tun, vom Radar der Ermittler zu verschwinden. Aber wie im Fall Adele Raschke stecken beide über beide Ohren im Betrugssystem Stefan Kühn.

Als Geschäftsführerin der RAHL Geschäftsbesorgungsgesellschaft steht Adele Raschke inzwischen im Visier der Staatsanwaltschaften, die wegen "fortgesetzten gewerbsmässigen Betrugs" gegen sie ermitteln. Raschke hat den Autark-Anlegern den Tausch ihrer Nachrangdarlehn gegen wertlose Aktien der Autark Entertainment Group AG angeboten. Ein wertloses Unternehmen, bei dem Raschke auch noch die Aufsichtsratsvorsitzende mimt.

Bereits in der Vergangenheit waren diese und ähnliche Tauschgeschäfte kläglich gescheitert. Adele Raschke ist völlig pleite, die von ihr vertretende Firma RAHL hat nicht einmal mehr das Stammkapital zur Verfügung und kann auch gar keine Nachrangdarlehn ablösen. Das sieht auch die Staatsanwaltschaft so, die wegen mehr als drei Dutzend Anzeigen gegen die Autark-Oma ermittelt. Übrigens auch wegen Zahlungen, die sie über die RAHL-Konten im Auftrag von Stefan Kühn abgewickelt hat.

Und wenn das noch nicht genug ist: Die Ankündigung der Aufsichtsratsvorsitzenden der Autark Entertainment Group AG, "Staatsanwaltschaften mit den notwendigen Geldern zu versehen", also zu bestechen, hat im angeblich ehrenwerten Unternehmen keineswegs zu einem Aufschrei geführt. Bestechung von Beamten ist ein Offizialdelikt. Für die Korruption gibt es nach §334 des Strafgesetzbuches Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Für den Leipziger Rechtsanwalt Jens Walther und Stefan Kühn, beide Vorstände der Autark Entertainment Group, war die Veröffentlichung der E-Mail nicht einmal eine Nachfrage wert. Oma Raschke hat alles richtig gemacht.

Ihre Aufsichtsräte Jens Kuhnhenne und Stefan König haben ohnehin derzeit andere Probleme, als sich um die Strafbarkeiten einer Kriminellen zu kümmern: Sie müssen die Autark-Anleger in persönlichen Gesprächen vom Vorteil überzeugen, ihre Nachrangdarlehn in diese wertlose Firma zu stecken. Da bleibt keine Zeit für Nachfragen oder aber Sofortmaßnahmen.

In einem ordentlichen Unternehmen wäre Adele Raschke umgehend gefeuert worden. Das Unternehmen hätte von sich aus die Strafermittlungebehörden eingeschaltet.

Vorstände und Aufsichtsräte haben sie jedoch gemeinschaftlich ermutigt: Adele Raschke will jetzt sogar bei der amerikanischen Botschaft in Berlin gegen den :gerlachreport intervenieren. Im Gepäck habe sie, so wird abgetönt, Unterlagen und Dokumente, die die Ungeheuerlichkeiten der Veröffentlichungen dokumentieren. Wahrscheinlich stammen auch diese aus Raschke Fälscherwerkstatt. Gegen die Autark-Dame wird auch wegen Urkundenfälschung ermittelt.

Im Anschluß an den Termin in der Botschaft kann sie sich dann mit der "Spezialabteilung" der Autark-Gruppe treffen. Sie kommt extra aus Leipzig angerauscht und will sich letzte Instruktionen holen. 100.000 Euro sind dem Vernehmen nach auf den Kopf der Finanztest-Redakteurin Ariane Lauenburg ausgesetzt, heißt es in Autark-Kreisen. Lauenburg ist Stefan Kühn ein besonderer Dorn im Auge: "Ich putz die weg!"

Die 100.000 Euro sind übrigens die Hälfte von dem, was auf die Redaktion des :gerlachreport ausgesetzt ist. Dabei sind Stefan Kühn und Adele Raschke so klamm, dass sie der "Spezialabteilung" wohl gerade einmal einen Kaffee spendieren können. Da werden inzwischen neue Geldquellen gesucht und wohl auch gefunden. Und die von Stefan Kühn eingesetzten Albaner sind nach den Ermittlungen der Hamburger Polizei "nicht mehr verwendbar", nachdem sie von Überwachungskameras erfasst worden sind.

Bis dahin gilt, was Adele Raschke in ihrer Mails an den :gerlachreport schreibt: "Bald ist Weihnachten. Der Tag der Abrechnung naht, zu Deinem jüngsten Gericht. Kleine, miese Wanze."

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.