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Michael Turgut

Ariane Lauenburg kassierte 250.000 Euro von SWM

Insider: SWM-Anlegergelder werden für Bestechungen und Luxusleben benutzt

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Derzeit Knacki in Berlin: Betrüger Michael Rurgut verbüsst eine vierjährige Haftstrafe. Trotzdem besticht er die Redakteurin Ariane Lauenburg (Stiftung Warentest)

Die Redakteurin des "Finanztest" Ariane Lauenburg hat von Michael Turgut mehr als 250.000 Euro für ihr Schweigen über seinen gewerbsmässigen Betrug kassiert. Seit dem 16. Dezember 2011 haben die Medien der "Stiftung Warentest" über das organisierte Gold-Verbrechen geschwiegen. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro.

Michael Turgut ist einer der schlimmsten deutschen Berufsverbrecher. Derzeit verbüsst er in Berlin eine vierjährige Haftstrafe. Doch er schläft nur im Knast. Tagsüber "arbeitet" er unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft in einer Firma, die ihm gehört. Natürlich nicht offiziell, denn das wäre verboten. Verboten ist auch, was die Firma mit ihrem Mitarbeiter geschäftsmässig betreibt: Die Koordination des organisierten Edelmetall-Betruges.

:gerlachreport liegen Unterlagen und Nachweise vor, die belegen, wie weit die angebliche "Top-Investigationsjournalistin" Ariane Lauenburg dem kriminellen Netzwerk verbunden ist. Seit 2012 kassiert sie regelmässig entweder direkt von Michael Turgut, dem dubiosen Dr. Rudolf Döring, der SWM AG oder einer der angeschlossenen Firmen. "Alle Entscheidungen werden ausschließlich von Michael Turgut getroffen", sagt ein ehemaliger SWM-Mitarbeiter.

Michael Turgut und sein kriminelles Netzwerk finden bei den angeblich seriösen Wächtern der "Stiftung Warentest" seitdem nicht mehr statt. Im Gegenteil: "Ariane Lauenburg hat den Auftrag Kritiker des Betrugssystems SWM mundtot zu machen."

Die Fakten: Tausende Anleger und Investoren werden über das SWM-Netzwerk täglich abgezockt. Abgehalfterte Vertriebsmitarbeiter werden geschult und erfahren, wie man Rentner und ältere Bürger richtig abzockt. Lebensversicherungen und betriebliche Altersversorgung bilden die Grundlage für den einzigartigen Betrug. Der schaden geht inzwischen weit über "die 50 Millionen-Grenze", wie ein Ermittler bestätigt: "Aber wir kennen nur die Spitze des Eisbergs".

Angeblich werden "nicht rentierliche Lebensversicherungen" in Gold, Silber, Platin oder Palladium investiert. Ein Insider zum :gerlachreport: "Es gibt keine Edelmetalle. Nicht einmal ein paar Gramm. Reisen, die in die Schweiz durchgeführt werden, um Anleger und Vertriebsmitarbeiter von den angeblichen Gold- und Edelmetall-Beständen zu überzeugen, landen in einem öffentlichen Depot, das jeder besuchen kann. Wenn tatsächlich einmal Gold gebraucht wird, muss das jemand beschaffen."

Bei dem "millionenschweren Betrugssystem" werden die Unterlagen und Verträge so ausgelegt, dass "bis zu 80 Prozent der einbezahlten Gelder ganz legal" verloren sind, wenn ein Anleger oder Investor vom Vertrag zurücktreten will. Doe Gelder landen bei Turgut & Co. Oder bei Ariane Lauenburg.

Inzwischen sind mehrere Staatsanwaltschaften tätig. Zivile Klageverfahren gegen die SWM AG oder deren Vermittler werden mit anwaltlicher Hilfe "per Vergleich" beendet. "Gleichzeitig verpflichten sich die Vergleichspartner, dass über die wirklichen Gründe Stillschweigen bewahrt wird", sagt ein Mitarbeiter der SWM gegenüber :gerlachreport, "so soll Unruhe vermieden werden. Es werden hunderte Vertriebsmitarbeiter benötigt, um den Geldhunger von Michael Turgut zu stillen."

Damit bestätigen sich zahlreiche Berichte des :gerlachreport über die kriminellen Methoden der SWM, Dr. Rudolf Döring, Michael Turgut und der Hundertschaft der Vermittler.

"Der :gerlachreport wird auch bei den Vertriebsschulungen massiv der Lüge bezichtigt", sagt ein leitender Mitarbeiter der SWM, dessen Aussage inzwischen Teil staatsanwaltlicher Ermittlungen ist. Und: "Es wird behauptet, dass der :gerlachreport von der SWM und Turgut und anderen Gelder gefordert habe, um die negativen Berichterstattungen zu unterbinden. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, weil niemand derartige Unterlagen oder Beweise besitzt."

Mit einer Ausnahme: Redakteurin Ariane Lauenburg behauptet, derartige Unterlagen zu besitzen. Und genau darüber schreibt sie so gerne. Sie unterstellt dem :gerlachreport "Erpressung". Sie schreibt viel, wenn der Tag lang ist. Nie richtig und seriös. Jetzt wissen wir auch warum: Wer mehr als 250.000 Euro für seine Lügengeschichten kassiert, "darf auch mal an der Wahrheit vorbei schreiben."

Diese Aussage stammt übrigens von Ariane Lauenburg. Und Michael Turgut ist nicht weit. Er arbeitet gleich um die Ecke.

Nachdem Michael Turgut Ariane Lauenburg bezahlt hatte und es zu einer "Übereinkunft" kam, gab es keine negativen Bericht mehr. Dabei geht der Betrug von Michael Turgut weit über die 50-Millionen-Grenze. Keine Thema für "Finanztest"

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