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OneCoin/AuLives

Das kriminelle Paar Daud/Tawafi jetzt bei AuLives

Die Leute, die OneCoin/OneLife gegründet haben sind nicht mehr da. Warum?

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Mansour Tawafi und sein Freund Dr. Parwiz Daus: In Großbritannien die Großverdiener im Betrugssystem OneCoin/Onelife. Gegen sie wird ermittelt

Dr. Parwiz Daud und sein Kumpel Mansour Tawafi sind ausgewiesene OneCoin-Betrüger. Ihr Problem: Das mit dem Beschiss läuft nicht mehr so gut. Und die Ermittler sind ihnen auf den fersen. Der neue Plan: AuLives - ein OneCoin-Klon. Damit soll jetzt den Ahnungslosen das Geld aus der Tasche gezogen werden. Denn das kriminelle Pärchen weiß genau, wie es abzocken kann - sie gehören zu den Großverdienern im internationalen Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife.

Der Wechsel in den OneCoin-Klon Au Live wird von Parwiz Daud so begründet: „Es tut mir leid, d ass ich euch im Stich lasse. Ich habe gerade meine eigene Firma gegründet, weil ich persönliche Bedenken bezüglich der neuesten Strategie von OneLife habe, also möchte ich sie nicht mehr fördern. Wenn jemand Hilfe braucht, bin ich immer für ihn da. Die Leute, die OneLife gegründet haben sind nicht mehr da. Warum? Niemand spricht mehr über sie. Also lasst uns klug sein und bessere Dinge im Leben tun.“

Dr. Parwiz Daud ist eigentlich Arzt für Endokrinologie und Diabetes. Mansour Tawafi ist sein bester Freund und Geschäftspartner. In Großbritannien haben sie eines der größten Betrugsnetzwe im OneCoin/OneLife-System geführt. Ihr monatlicher Gewinn betrug nach internen Angaben rund 400.000 US-Dollar - nachdem das gesamte britische Netzwerke bezahlt war. Eine Sondereinheit von Scotland Yard ermittelt jetzt gegen die beiden Keuler, wie :gerlachreport aus zuverlässiger Quelle erfuhr.

Daud und Tawafi waren auch Teil des internationalen Teams Success4All, das von Igor E. Alberts und Andreea Cimbala geleitet wurde. Sie waren die einkommensstärksten Netzwerker der Branche und stehen jetzt im Visier von EuroPol, nachdem Unterlagen aufgetaucht sind, die ihre Verwicklungen in Geldwäsche, Betrug, Untreue und andere Vermögensdelikte nachweisen. Cimbala und Alberts hatten bereits vor Monaten OneCoin/OneLife verlassen und in einem unglaublichen Video die OneCoin-Chefin Dr. Ruja Ignatova belastet. Gleichzeitig hatten sie eine weitere Zusammenarbeit mit dem Mafia-Mitglied Konstantin Ignatov abgelehnt. Der Bruder von Ruja ist der derzeitige Chef des Betrugsnetzwerkes.

Daud und Tawafi trugen nicht nur maßgeblich zum weltweiten Erfolg von Success4All bei, dier waren auch die Köpfe des betrügerischen OneLife-Vertriebssystem in Großbritannien. Dank der beiden Betrüger übernahm das Land die Führung im Abverkauf der wertlosen „Finanzausbildungspakete“, die jetzt ebenfalls bei AuLive (unter neuem Namen) angeboten werden. Daud und Tawafi hatten bei OneCoin/OneLife den „Black Diamond“-Status: Er gilt bis heute als einer der schwierigsten und ehrgeizigsten Ränge und ist nach wie vor der zweithöchste im Betrugssystem.

Es mutet schon fast wie blanker Hohn an, dass die beiden britischen Betrüger Daud und Tawafi „Ehrlichkeit, Integrität und Transparenz“ als höchste unternehmerische Ziele auf ihre Fahnen geschrieben haben. Davon ist und war bis heute nichts zu spüren: „Wir verwenden unsere HIT-Formel, wenn wir handeln und Ergebnisse zeigen. Wir glauben an Führung, also schaffen wir Führer, nicht Anhänger. Wir inspirieren, befähigen und leiten Menschen, liefern die richtigen Informationen und erleichtern allen unseren OneLife-Mitgliedern die notwendigen Werkzeuge, damit sie in kurzer Zeit ihr Geschäft selbständig betreiben können.“ heißt es in einer Selbstdarstellung, die so direkt auf AuLive umgewandelt wird.

Und: „Der größte Teil unseres heutigen Erfolges besteht darin, dass so viele phänomenale Führungskräfte in unserer Organisation gedeihen. Führungskräfte, mit denen wir begonnen haben, als Geschäftspartner zusammenzuarbeiten, die aber heute Teil unserer stetig wachsenden Familie sind. Anführer, die wir respektieren, bewundern und lieben. Wir haben jetzt ein Team von Tausenden von Menschen weltweit, und wir können mit Stolz verkünden, dass wir persönlich einige der erfolgreichsten Diamanten, Blue Diamonds, Black Diamonds und andere Top-Führungskräfte in unserem internationalen Team rekrutiert und trainiert haben.“

Diese Aussage wird Scotland Yard besonders freuen.

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