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OneCoin

117 Mio. BILD -Leser kennen jetzt OneCoin-Wahrheit

Der Italiener Luca Miatton sieht sich als legitimer Nachfolger von Raja Ignatova

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Die Berichterstattung in BILD: Eine dünne Geschichte mit großer Wirkung. Jetzt dürften auch die letzten Zweifler an dem Milliardenbetrug wach geworden sein und die Vermittler hinterfragen, wo ihr Geld geblieben ist

Es hat fast drei Jahre lang lange gedauert, bis BILD über den Milliardenbetrug von OneCoin/OneLife erstmals berichtete. Am Wochenende war es soweit. Die gute Nachricht: 117 Millionen Leser kennen jetzt die Wahrheit über die Kripo-Queen Ruja Ignatova. Oder werden sie kennenlernen. Das ist wichtig für alle, die immer noch an ein OneCoin-Wunder glauben. Das wird es nicht geben.

Die Berichterstattung über OneCoin/OneLife ist für alle Medien ein großes Problem: Die Vielschichtigkeit des Betruges ist so überwältigend, weil die Rechercheure und Reporter gar nicht wissen, wo die Geschichte des Betruges eigentlich anfängt. Sie wissen nicht, wie Organisiertes Verbrechen, bulgarische Mafia, Geldwäsche, Drogengelder, Menschenhandel und angebliche die Kryprowährung Familien, Geschäftsleute und Freundschaften in ganz Europa durchzogen hat.

Der Schaden: Mindestens 1.000.000.000 Euro. Bis heute sind noch nicht alle Zahlen und Geldflüsse aufgedeckt. Weil Tausende ihr Geld verloren und nicht die Polizei eingeschaltet haben, sind viele wichtige Informationen gar nicht an die Öffentlichkeit geraten. Es wird davon ausgegangen, dass der tatsächliche Schaden möglicherweise doppelt so hoch liegt.

Dazu kommt: OneCoin/OneLife wird wie eine Sekte geführt. Ruja Ignatova, die Milliardenbetrügerin, wird immer noch gefeiert wie eine Heilige. Sie gilt bei den "Coinern" als unangreifbar, obwohl Ermittler in New York E-Mails gefunden haben, die beweisen, dass OneCoin/OneLife vom ersten Augenblick an als Betrug aufgebaut wurde und die zentrale Aussage der "Kripo-Queen" für die gesamte verkommene Führungsriege gilt: "Nimm das Geld und lauf. Gib jemand anderem die Schuld dafür."

Genauso ist es gekommen. In unzähligen Foren bei facebook, Telegram oder anderen Social Media Systemen werden die Märchen von Reichtum, Börsengang und der "Zahlungsrevolution" weiter am Leben gehalten. Betrüger wie der Italiener Luca Miatton und seine Mannschaft kassieren in Österreich und Italien weiter kräftig ab - die Polizei schaut tatenlos zu.

In Asien, vornehmlich in Vietnam, sorgen fehlende Regulierung für landesweite OneCoin/OneLife oder "DealShaker"-Aktivitäten. Auch mit Unterstützung aus Italien. Luca Miatton und sein minderbemittelter Sohn Alessio ziehen hinter den Kulissen die Fäden und Luca sieht sich als legitimer Nachfolger von Ruja Ignatova.

Nur wenige Medien haben ab 2016 über den Milliardenbetrug umfassend berichtet. Darunter auch der :gerlachreport. Blogs mit Warnungen und Hinweisen wurden juristisch mit gefälschten Informationen und gerichtlicher Hilfe mundtot gemacht. Andere, wie behindMLM (www.behindmlm.com) oder der :gerlachreport wurden durch Hacker angegriffen.

Mit dem Bericht in BILD wurden jetzt erstmalig in großem Umfang Mainstream-Medien auf das Verschwinden von Ruja Ignatova und die Verfahren in New York gegen sie und ihren Bruder Konstantin Ignatov aufmerksam. Auch dank der Hilfe vom :gerlachreport. Die Berichterstattung auf bild.de sollte jetzt auch die letzten Zweifler wachgerüttelt haben. Mit monatlich rund 117 Millionen Seitenzugriffen ist bild.de das zweitstärkste Medien in deutscher Sprache. Hinter t-online.

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