Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

EXW Wallet

In eigener Sache: EXW steckt hinter DDoS-Attacken

Mehr als 370 Millionen Mal sollte der :gerlachreport lahmgelegt werden

Zurück

Das Betrugssystem EXW und EXW Wallet steht in der Kritik: Jeder Bericht über die Methoden der Ganoven wird mit DDoS-Angriffen und Hacker-Attacken beantwortet. Das kostet ein Vermögen, wenn man es nicht in-house macht

Seit rund einer Woche ist der :gerlachreport Ziel massiver DDoS- und Hacker-Angriffe. In Zahlen: Mehr als 370 Millionen Mal wurde über verschiedene Server-Netzwerke versucht, den :gerlachreport lahmzulegen. Das sind die massivsten Angriffe seit dem Start der Publikation.

Doch es sind nicht nur die DDoS-Angriffe: Die gesamte IT-Infrastruktur ist Ziel der kriminellen Vorgehensweisen, gegen die es nur ein Mittel gibt: Besser zu sein als die kriminellen Hacker. Mehr als 40 Millionen Attacken kamen bis heute aus Indonesien, Thailand liegt mit mehr als 28,7 Millionen vor Brasilien (23,6 Mio.) und Indien mit 22,8 Millionen Angriffen.

Die Hacker versuchen zudem in Datenbanken und Seitenstrukturen einzubrechen. Sie versuchen Zugangsdaten und Redaktionsadressen zu hacken. E-Mail-Server und spezielle Schutzprogramme werden über verschiedene Wege und Methoden penetriert.

Die IT-Spezialisten vom :gerlachreport und die Redaktion haben die Ursachen und die Auftraggeber gefunden, die ganze Server-Parks in Gang setzen, um kritische Berichte zu unterbinden. Dabei ist auffällig, dass :gerlachreport nicht das einzige Opfer ist. Nahezu alle Medien, die aktuell über eine bestimmte Unternehmung und ihre Köpfe berichten, werden Opfer derartiger Angriffe.

Ähnliche Aktivitäten gab es auch bei OneCoin/OneLife, als die Geschäfte noch richtig brummten. Heute sind viele OneCoiner bei EXW und EXW Wallet untergekrochen. Sie bringen viele Erfahrung mit: Wie kritische Medien Millionengeschäfte torpedieren können. Genau das soll jetzt verhindert werden.

Die Täter sind Spezialisten im Internet. Sie handeln mit Kryptowährungen, entwickeln Systeme zum Abzocken und legen Anleger und gutgläubige Kunden rein. Das Namensschild: EXW. Die Gründer Benjamin Herzog, Manuel Batista und Pirmin Troger sind für diese Attacken verantwortlich. Die Beweise sind erdrückend.

Die Sicherheitsabteilung vom :gerlachreport konnte die Spuren der unterschiedlichen Attacken auch in die technische Abteilung von EXW nachvollziehen: Unter der Leitung von Manuels Bruder Patrick Batista arbeiten Florian Kirchler und Giulio Gagliano an den Angriffen gegen Kritiker. Sogar Beauftragungen über E-Mails konnten sichergestellt werden.

Bezahlt werden die DDoS-Angriffe und die Arbeiten der Hacker mit BitCoins und anderen Kryptowährungen, deren Weg eigentlich nicht nachvollzogen werden kann. Finanziert werden die Attacken von EXW Anlegern, die nicht wissen, dass ihre Einlagen mißbraucht werden. Vielleicht sollte man den Verantwortlichen verdeutlichen, dass jeder Angriff auf eine Redaktion weitere Recherchen, neue Warnungen und höchst unliebsame Aufklärungen bringen wird.

Wer nichts zu verbergen hat, wer saubere Geschäfte betreibt, wer transparent ist und kein kriminelles Schneeballsystem auflegt, kann jeder Berichterstattung gelassen entgegen sehen. Oder Anfragen von Redaktionen seriös beantworten.

:gerlachreport hat die Erkenntnisse über EXW und EXW Wallet jetzt dem Innenministerium von Estland zur Verfügung gestellt. Dort prüft man derzeit die Aktivitäten des Unternehmens. Estland ist als neuer Standort ausgewählt worden, nachdem den EXWlern der Boden in Österreich und Liechtenstein zu heiß geworden ist.

Drei Mann von EXW stehen hinter der Technik, die DDoS- und Hacker-Angriffe möglich machen. Es ist eine konzertierte Aktion gegen Kritiker des neuen Betrugssystems

Zurück

Unterstützen Sie uns

 

Fördern Sie unsere Arbeit. Nie war unabhängige, investigative Berichterstattung wichtiger. Wir bestimmen den Weg unserer Agenda und Redaktion selbst. Unser Journalismus ist frei. Er wird nicht von Milliardären, Politikern oder Aktionären beeinflusst. Helfen Sie uns bei unserer Arbeit. Jeder Betrag, den wir von Lesern wie Ihnen erhalten, ob groß oder klein, fließt direkt in die Finanzierung unseres unabhängigen Journalismus.

Es geht ganz einfach: PayPal.me/newsroomllc

Wenn Sie unsere Arbeit als Unternehmen unterstützen wollen, können wir Ihnen einen entsprechenden steuerlich absetzbaren Aufwand in Rechnung stellen.

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.