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OneCoin

Luca Miatton: Der OneCoin-Keuler sahnt richtig ab

500.000 Euro verschwinden pro Woche in den Taschen des Hoteliers aus Verona

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Luca Miatton und seine Ganoven: Sämtliche Gelder, die von dieser bände eingesammelt werden, landen auf privaten Konten. Das OneCoin-Finanzsystem gibt es längst nicht mehr

Der OneCoin-Irrsinn in Italien hat einen Namen: Luca Miatton. Der Hotelier aus Verona veranstaltet immer noch Treffen der Unverbesserlichen und verkauft den wertlosen Plunder an Investoren und Anleger - das Geld steckt er in die eigene Tasche.

Italien ist nach Informationen des :gerlachreport immer noch eine OneCoin/OneLife-Hochburg. Obwohl italienische Behörden das illegale Pyramidenspiel längst verboten haben, werden die OneCoin-Veranstaltungen immer noch durchgeführt. :gerlachreport hat nachgefragt: "Wir wissen um die Probleme und suchen derzeit nach Wegen und Möglichkeiten, wie der Spuk beendet werden kann", heißt es bei der italienischen Regierung, die im Thema OneCoin/OneLife hoffnungslos hilflos zu sein scheint. "Wir können die tatsächlichen Zuständigkeiten nicht klären", heißt es, "wir haben aus dem Innenministerium Anfragen und von der Finanzaufsicht. Fest steht jedoch, dass auch Italien ein komplettes OneCoin/OneLife-Verbot besteht."

Wie es dann zu Veranstaltungen in Mailand, wie am vergangenen Wochenende kommen kann, bleibt ein Rätsel. Seit der Verhaftung des OneCoin-Bosses Konstantin Ignatov in Los Angeles ist die gesamte Struktur des Betrugsnetzwerkes zusammengebrochen. Ein Insider zum :gerlachreport: "Ich habe so eine Orientierungslosigkeit noch nie gesehen. Eigentlich weiß keiner, was jetzt los ist und wie weiter verfahren werden soll."

Hotelbesitzer und Ober-Stronzo Luca Miatton ficht das nicht an: Er verkauft derzeit illegal wertlose OneCoin-Pakete im Wert von mehr als 500.000 Euro - pro Woche. Wohin das Geld fließt ist auch klar: In seine eigene Tasche. Offizielle Konten gibt es nicht mehr, Geldtransfers finden nicht mehr statt.

Dabei ist Luca Miatton bei der Polizei in Verona kein Unbekannter. Europol hat nach den Razzien in Bukarest auch seinen Namen auf den Rechnern und illegalen Konten gefunden. Ein Insider: "Die Polizei in Verona wird geschmiert, damit sie Luca in Ruhe lassen. Die ganze Familie Miatton ist in den Betrug verstrickt. Die Gelder werden schwarz eingesammelt."

Nach der Rückfrage vom :gerlachreport hieß es bei der Polizei in Verona: "Wir werden uns umgehend um den Fall kümmern." Ob es dazu kommt oder ob Italien ein illegales OneCoin-Land bleibt, bei dem jeder machen kann, was er will, wird sich bald zeigen: Auch die Ermittler in New York, die inzwischen weltweit die Federführung in Sachen OneCoin/OneLife übernommen haben, blicken längst auf den Stiefel. Italien hat eine besondere Tradition bei den Ermittlungen amerikanischer Staatsanwaltschaften.

Hotelier Luca Miatton und seine Familie sind längst im Visier der Ermittler. :gerlachreport erfuhr, dass sich auch amerikanische Ermittler und Europol um den Mann aus Verona kümmern wollen

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