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INCO

Matthias Hake: Der Betrüger mit dem Gebetbuch

Wie im Namen des Herren jetzt die Anleger über den Altar gezogen werden

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Matthias Hake hat schon bei der Autark Karriere gemacht. Der Theologische Finanzberater ist inzwischen Boss des Betrugsunternehmens INCO. Vor Anlagen in jeder Form wird dringend gewarnt

Das nennt man Karriere: Vom Autark-Betrüger zum Chef einer dubiosen Genossenschaft: Der Diplom-Theologe Matthias Hake hat Dutzende Autark-Anleger hintergangen und abgezockt. Jetzt geht der Betrug bei der INCO-Genossenschaft weiter. Im Hintergrund ziehen unterdessen der Berufsverbrecher Stefan Kühn und seine Tochter Laura Koschate die Fäden. Denn die Kassen sind leer und die Dortmunder Staatsanwaltschaft wird ungeduldig: Keines der Versprechen kann eingehalten werden.

Sieben Jahre lang hat Matthias Hake das Wort Gottes studiert. An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde ihm das Konzept von Gut und Böse, von Betrug und Ehrlichkeit eingetrichtert. Am Ende durfte er sich Diplom-Theologe nennen. Geendet ist der als Betrüger. Gleichzeitig ist Hake aber im Umfeld des Berufsverbrechers Stefan Kühn die vielleicht letze Person, "die noch nicht verbrannt ist". Auf gut deutsch: Offiziell ist der Mann noch kein Verbrecher.

Dabei ist Matthias Hake ein Edel-Abzocker aus dem Betrugsnetzwerk der Autark-Gruppe. Noch heute gibt es leuchtende Augen, wenn über seine "Erfolge" bei den Autark-Anlegern berichtet wird. Hake war für Umsatz gut. Sein Betrug war so gut, dass er für den Beschiss bei den Anlegern Sonder-Provisionen erhielt. Auch Freikarten im Duisburger "Theater am Marientor" gehörten für ihn und seine Familie zum Extra. Im Gegenzug hat er den Anlegern hohe Renditen und Erträge versprochen. Gehalten hat er nichts.

Das 8. Gebot hat für Matthias Hake keine Bedeutung: Wenn es um die Abzockerei geht, ist jedes Mittel, jede Unwahrheit, jede Lüge gerechtfertigt. Der Mann, der für das Gute im Menschen arbeiten wollte, für alles, was Wert hat, ist ganz unten angekommen. In der INCO Genossenschaft in Duisburg, jenes Betrugsgebilde des Ganoven Stefan Kühn und seiner Mischpoke. Anlegern werden goldene Zeiten versprochen. Hake soll als Verantwortlicher den Autark-Vertrieb koordinieren. Da die INCO-Genossenschaft für die ehemaligen Autark-Drücker keine Provisionen bezahlen darf, hat Hake ein perfides Modell entwickelt, damit die Autark-Verbrecherbande weiter bei den Anlegern kassieren kann. Das alles ist so illegal, dass inzwischen die BaFin und andere Kontrollorgane gegen die INCO, Hake und seinen andere Genossenschaft-Kanaille Bram ten Hove ermittelt.

Das Ziel: Den Betrügern und Ganoven das Handwerk legen. Matthias Hake hat es gut: Als Diplom-Theologe weiß er, dass der liebe Gott allen Gefallenen vergibt. Sein Problem: Davor stehen die Anleger, die jetzt bei der INCO wieder ihr Geld verloren haben oder verlieren werden. Im Theater am Marientor ist Hake jetzt auch wieder - offiziell gehört das Theater, von Autark-Anlegern finanziert, jetzt der INCO Genossenschaft - so berichtet es jedenfalls die Westfälische Allgemeine Zeitung (WAZ). Tatsächlich haben Stefan Kühn und seine Tochter Laura jedoch auch das Theater inzwischen wieder verschoben - mit Hilfe des ehrenwerten Matthias Hake.

Die Rache ist mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu. (5. Mose 32:35) Martin Luther Bibel 1912 - nie war es aktueller als heute.

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