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OneCoin

Mehr als 20.000 werden immer noch betrogen

OneCoin/OneLife: Größte Kryptofalle der Welt feiert ihre illegale Auferstehung in Italien

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Der italienische Oberganove Luca Miatton muss bei einer Einreise in die USA mit seiner Verhaftung rechnen. In Italien gilt er als Kopf des aktuellen und neuen OneCoin/OneLife-Betruges - mit wöchentlichen Einnahmen von bis zu 500.000 Euro

Auf geheimen Foren tummeln sich mehr als 20.000 OneCoin/OneLife Aktivisten. Seit Wochen verfolgt :gerlachreport das Treiben. Hinter den Kulissen wird der gigantische Betrug fortgesetzt. Die italienischen Ermittler schlafen. Luca Miatton spielt eine Schlüsselrolle in neuen OneCoin/OneLife-Betrug. Er ist nicht allein. :gerlachreport warnt eindringlich vor der "Führungsmannschaft" des "OneCoin Exchange Europe Team". Zu ihnen gehören nach aktuellem Stand: Marco Barbagallo, Nicola Giaracuni, Francesca Arcolin, Alessio Miatton, Christi Cauna, Giampaolo Olivia, Luigi Marias, Ludia Marras, Renato Zin, Emanuela Favero, Luca Miatton, Franca Cavaggioni, Marco Agnelli, Patrizia Testagrossa.

Kopf des gigantischen Betruges in Italien ist Luca Miatton. Bereits in der Vergangenheit hatte :gerlachreport eindringlich vor dem Pelztier gewarnt, der nach aktuellen internen Berechnungen mehr als 500.000 Euro pro Woche von abgezockten Anlegern kassiert. Sein Sohn Alessio ist inzwischen auch im "Diamant"-Rang und sorgt für die Millionen-Einnahmen des Miatton-Clans.

Zusammen mit der "OneCoin Exchange" kommen die Europäer auf mehr als 20.000 Teilnehmer, die sich in zwei Foren des Anbieters "Telegram" tummeln. Die Teilnehmer aus aller Welt wähnen sich sicher. Telegram wir international von Terroristen, Kriminellen und radikalen Faschisten benutzt. Tatsächlich lesen auch bei OneCoin/OneLife Ermittler aus aller Welt eifrig mit - so wie die Redaktion des :gerlachreport.

Beide Foren sind ein Handbuch, wie der OneCoin/OneLife-Betrug fortgesetzt werden kann und wie die angebliche Kryprtowährung über das "DealShaker-Programm" vor allem in Fernost wertlosen Plunder an den Mann bringt. OneCoin/OneLife gilt mit seinem Milliardenbetrug als größte Kryptofalle der Welt. Die "Erfinderin" Ruja Ignatova ist mit neuen Pässen und unter falschem Namen abgetaucht. Ihr Bruder Konstantin wartet in New York auf seinen Prozess. Sämtliche Versuche ihn auf Kaution auf freien Fuß zu setzen sind gescheitert.

Das Verfahren in den USA könnte jedoch erhebliche Konsequenzen für die Betrüger in aller Welt haben. Das Department of Justice (DOJ) hat gegenüber :gerlachreport bestätigt, "dass selbstverständlich auch die Verantwortlichen Personen in Italien Ziel weiterer Ermittlungen sind". Im Klartext bedeutet das: Miatton & Co droht bei einer Einreise in die USA die Verhaftung.

Hinter den Kulissen ist erhebliche Bewegung in den Verfahren in New York. Das ergibt sich aus neuen Unterlagen bei Gericht: Danach wird gegen OneCoin Ltd., OnePayments Ltd., OneNetwork Serviced Ltd., OneAcademy, OneLife und RavenR Capital Limited ermittelt. In den USA bedeutet das, dass auch sämtliche Personen, die einem dieser Unternehmen zugeordnet werden können, Teil der Ermittlungen werden.

Sämtliche Kommunikationen zwischen Ruja Ignatova, Frank Ricketts, Manon Hubenthal, Irina Dilkinska, International Marketing Services GmBH, International Marketing Services Singapore Pte, International Marketing Strategies Ltd. und B&N Consult EOOD sowie den Anwälten sind ebenfalls Bestandteil der Ermittlungen.

Damit ist nahezu das gesamte System von OneCoin/OneLife Ermittlungsgegenstand. Derzeit sind die Personen und Unternehmen aufgefordert worden, sich zu den Ermittlungen zu äussern. In den meisten Fällen wird das nicht möglich sein, da die Verantwortlichen abgetaucht sind. Internationale Fahndungen sind aktiviert.

Die amerikanischen Ermittler befassen sich aktuell mit dem Fall des Anwaltes und ehemaligen OneCoin-Finanzverantwortlichen Mark Scott, dessen verfahren wegen des Umfangs erneut verschoben worden ist. Damit rückt auch die Verhandlung gegen Konstantin Igantov, der nach dem verschwinden seiner Schwester zum alleinigen Führer mutierte, in weite Ferne. Beobachter schätzen, dass die Ergebnisse des Scott-Prozesses die Anklage gegen Ignatov und seine Schwester (in Abwesenheit) "massiv erweitern". Konstantin Ignatov droht eine lebenslängliche Strafe.

Die Luft für Luca Miatton und seine italienischen Mit-Betrüger wird dünner. Der bisherige Hauch aus new York, der sogar in Italien gespürt werden kann, wird sich schnell zu einem Sturm entwickeln.

Die ganze Verbrecherbande auf einen Blick

Drei the lang wollen die italienischen Ganoven des OneCoin/OneLife-Betruges im Hotel "Cangrande" - Soave (VR) die neuen und alten Strategien des Betruges besprechen. Die italienischen Ermittlungsbehörden sind bereits vorgewarnt

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