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Theater am Marientor

Musical "Wallace": Jetzt ermittelt der Staatsanwalt

Berufsverbrecher, Betrüger, Geldwäscher - das einzigartige Ensemble bei "Wallace"

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Derr Betrüger Wolfgang DeMarco und der Geschäftsführer des Theater am Marientor, Bram ten Hove: Jetzt ermittelt er Staatsanwalt gegen die Verantwortlichen des "Wallace"-Betruges

Bei Eventim, Ticketmaster, Nordwest Ticket und anderen wird schon kräftig geworben, verkauft und kassiert. Ab dem 9. November soll "Wallace - das Musical" im Duisburger "Theater am Marientor" aufgeführt werden. Das Problem: Das Musical gibt es gar nicht. Verkaufte Tickets sind wertlos. Es ist ein Riesenbetrug.

Der Reihe nach: Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine neue Betrugsmasche des Berufsverbrechers Stefan Koschate, alias Stefan Kühn. Er ist derzeit Vorstand der Autark Entertainment Group AG und Mittelpunkt umfassender staatsanwaltlicher Ermittlungen. Die Autark Entertainment Group AG ist aus den schmutzigen Geschäften der Autark-Gruppe entstanden. Koschate/Kühn schuldet Anleger 70 Millionen Euro.

Es geht auch um das "Theater am Marientor" in Duisburg, das derzeit von Kühn-Intimus Bram ten Hove als Geschäftsführer geleitet wird. Das Theater ist in den vergangenen zwei Jahren so oft verschoben worden, dass derzeit nicht klar ist, wem das Theater eigentlich gehört. Unbestritten ist, dass es den Autark-Anlegern gehört, von Koschate/Kühn aber illegal verschoben wurde - dem Zugriff entzogen.

Klar ist: Die eigentliche Betreibergesellschaft des Theaters ist pleite. Als letztes hat jetzt auch die Stadtsparkasse Duisburg alle Konten gekündigt. Andere Betriebskonten sind wegen exorbitanter Schulden gepfändet. Es geht um strafrechtlich relevante Steuerhinterziehung, Abgabenbetrug und Insolvenzverschleppung.

Und dann gibt es noch den verurteilten Betrüger Wolfgang DeMarco und seine Firma Schroedemar GmbH. Wolfgang DeMarco ist "künstlerischer Leiter" des "Theater am Marientor". Er nennt sich "Direktor für künstlerische und technische Belange". Auch er war mal Geschäftsführer des Theaters. Bis er vom eigentlichen Chef Koschate/Kühn gefeuert wurde.

Ganz rausschmeißen konnte Berufsverbrecher den Mann, der die Kunst des Überlebens personifiziert, aber nicht: Wolfgang DeMarco, der in Wien noch Wolfgang Prechtl hieß, hat den Keller voller Leichen und erpresst den Berufsverbrecher Koschate/Kühn. Denn die eigentliche Wahrheit würde das Betrugsgeschäft zerstören.

Womit wir bei "Wallace" sind. Weltpremiere tönen die Verantwortlichen, ist für den November geplant. "Wallace" hieß mal "Braveheart" und wurde wegen Unbespielbarkeit von Musical-Machern abgelehnt.

Unter der Federführung von DeMarcos Firma Schroedemar GmbH wurde aus "Braveheart" dann mal eben "Wallace" Alter Schrott, neu angemalt und mit neuen Namen, das ist genau das, was jetzt benötigt wird. Für die ultimative Abzocke: Investoren und Anleger sollen auf der Musical-Welle Hunderttausende auf den Tisch legen.

Anders ist das gesamte Betrugsmodell Autark - Kühn - DeMarco - INCO Genossenschaft - Theater am Marientor - Rhein-Main-Theater - Prof. Christian Knoll einfach nicht mehr zu retten.

DeMarcos Firma, die richtig "Schroedemar Rechteverwaltungs- und Produktionsenwicklungsgesellschaft mbH" heißt, wird offiziell von Marvin Kalender geleitet, der der Lebenspartner von Wolfgang DeMarco ist. Er darf im wahrsten Sinne des Wortes für alles Mögliche seinen Hintern hinhalten. Marvin Kalender mag viele Talente haben, die Führung eines Unternehmens aus einer Zwei-Zimmer-Privatwohnung am Sonnenwall 15 in Duisburg gehört bestimmt nicht dazu.

Wolfgang DeMarco, der als Betrüger verurteilt ist, kann nicht gerade eine künstlerische Karriere nachweisen, nimmt man den Empfang von Hartz IV-Geldern einmal als "künstlerische Lebensgestaltung". Er landete übrigens vor dem Strafrichter, weil er für unbespielbare Musicals Gelder bei Investoren eingesammelt hatte - rein zufällig auch für das unbesiegbare "Braveheart".

Wolfgang DeMarco kassierte in der Folgezeit staatliche Unterstützungen. Gleichzeitig kassierte er seine Erpressungsgelder von Stefan Koschate. Das alles blieb bis heute strafrechtlich ungesühnt, obwohl die Duisburger Behörden darüber bescheid wussten.

Interessant: DeMarco, der sich auch mal Demarco, Marco oder de Marco schreibt, damit ihn seine Gläubiger nicht finden, kassierte auch Hartz IV, als er selbst noch, in Ermangelung eines Lebenspartners, selbst Chef bei Schroedemar war. Erfolglosigkeit war das Betriebsergebnis.

Zurück zu "Wallace", ex "Braveheart": Berufsverbrecher Koschate sucht derzeit Investoren und Anleger, die ihm den Musical-Schwachsinn des Betrügers DeMarco finanzieren. Bis heute gibt es weder ein Casting, noch ein tragfähiges Script. Es gibt keine Arbeiten an einem Bühnenbild. Aber die Historie von Wolfang DeMarco.

Was viel wichtiger ist: Es gibt kein Geld. Das "Theater am Marientor" und seine Betriebsgesellschaft sind pleite. Die Autark Entertainment Group AG ist pleite. Die Schroedemar ist finanziell so schwach, dass sie bis heute nicht einmal ein Jahresabschluss eingereicht hat - und das, obwohl es das Unternehmen schon seit 2010 gibt. Bei so viel finanzieller Durchschlagskraft steht der "Weltpremiere" nichts mehr im Weg.

Kurios: Das Unternehmen ist aus der "Theater am Marientor Verwaltung- und Betriebsgesellschaft mbH" hervorgegangen. Auch das nur ein Täuschungsmanöver, um Gläubiger von der Fährte abzubringen.

Kein Ton, kein Bild - und trotzdem werden jeden Tag Karten verkauft und abgerechnet. :gerlachreport hatte schon in der Vergangenheit darüber berichtet, dass das Theater als Geldwaschanlage benutzt wird.

Einmal mehr stellt sich die Frage: Wer kassiert eigentlich die Einnahmen? Wer kassiert Investorengelder? Welche Firmen sind bei diesem illegalen Geschäft beteiligt? Wer macht mit diesen berufsmässigen Verlierern überhaupt noch Geschäfte.

In der deutschen und internationalen Musical-Branche werden Wetten angenommen, dass Koschate, DeMarco und seine Mit-Betrüger "fulminant scheitern" werden, wie ein führender Musical-Produzent :gerlachreport erzählt. Und: "Schon jetzt ist das Musical wegen des engen Zeitfensters nicht zu realisieren."

Opfer sind einmal mehr alle, die Geld investiert haben. Oder einfach nur ein Ticket ihr eigen nennen. Koschates billiges Kalkül: Wegen hundert Euro geht niemand zur Staatsanwaltschaft.

Wenn er sich da mal nicht getäuscht hat: Bei der Staatsanwaltschaft Duisburg liegen bereits die ersten Anzeigen wegen Betrugs gegen die Macher von "Wallace" vor. Das alles ist, so heißt es, "eine gigantische Betrugsmasche".

Das wird eine spannende Aufklärung.

Mehr Informationen zum großen Betrug des Stefan Koschate/Stefan Kühn: www.stefankoschate.com

Das Musical "Wallace" wird angekündigt, Karten werden gekauft. Die Gelder verschwinden in dunklen Kanälen, die Berufsverbrecher Stefan Koschate über Anderkonten eingerichtet hat

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