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OneCoin

OneCoin-Boss Konstantin Ignatov in LA verhaftet!

Dr. Ruja Ignatova wird jetzt weltweit gejagt - auch ihr droht lebenslänglich

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Als der :gerlachreport längst über den Haftbefehl gegen Konstantin IKgnatov berichtet hatte, bezichtigte der OneCoib-Boss den :gerlachreport der Lüge. Jetzt droht Ignatov lebenslänglich

Es ist der bisher größte Schlag gegen das organisierte OneCoin-Verbrechen: Der Kopf des OneCoin-Netzwerkes, Konstantin Ignatov ist in Los Angeles verhaftet worden. Das haben US-amerikanische Sicherheitsbehörden mitgeteilt. Konstantin Igantov ist der Bruder der ebenfalls per Haftbefehl gesuchten Dr. Ruja Ignatova, die das Betrugsnetzwerk OneCoin entwickelt hat.

Nach Mitteilung mehrerer Staatsanwaltschaften, die in den USA umfangreich ermitteln, erfolgte die Festnahme bereits Mitte der Woche. :gerlachreport hatte als erstes Medium über den Haftbefehl gegen Ignatov, der auch der bulgarischen Mafia zugerechnet wird, berichtet. Daraufhin hatte Ignatov den :gerlachreport der Lüge bezichtigt. Es ist der bisher größte Schlag gegen das Milliarden-Betrugsnetzwerk, bei dem mehrere Millionen Anleger und Investoren betrogen worden sind.

Die US-amerikanischen Behörden werfen Ignatov vor, Kopf dieses milliardenschweren Betrugs zu sein. Damit nicht genug: Ignatov wird auch Geldwäsche, Wertpapierbetrug und Führung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Kommt es zu einer Verurteilung, mit der bei der Schwere der Anschuldigungen zu rechnen sein wird, bedeutet das "lebenslänglich". <Für ihn und seine Schwester.

Die selben schweren Anschuldigen wurden jetzt auch gegen die Schwester Dr. Ruja Ignatova erhoben. Die entsprechende Anklage wurde in den USA veröffentlicht. Dr. Ruja Ignatova befindet sich auf der Flucht. Sie hat sich, wie :gerlachreport berichtete, mit einem ukrainischen Pass und neuem Namen abgesetzt. Die Ermittler hoffen, dass Konstantin Ignatov jetzt auch den Aufenthaltsort seiner Schwester mitteilen wird. Unterdessen haben US-amerikanische Ermittler weltweit mit der Suche nach Dr. Ruja Ignatova begonnen.

Der Staatsanwalt für Manhattan, Geoffrey S. Berman, zum :gerlachreport: "Konstantin Ignatov und seine Schwester Raja Ignatova schufen ein Multimilliarden-Dollar-Unternehmen, das vollständig auf Lügen und Betrug basiert. Sie versprachen große Renditen und minimales Risiko. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Geschäft um ein illegales Pyramidensystem, das nur aus leeren Versprechen bestand. Investoren wurden schikaniert und ausgenommen, während die Angeklagten reich wurden. Unser Büro hat eine lange Tradition in der erfolgreichen Verfolgung, Verhaftung und Verurteilung von Finanzbetrügern. Dieser Fall macht für uns keinen Unterschied."

New Yorks Bezirksstaatsanwalt Cyrus R. Vance: "Diese Angeklagten haben ein Old-School-Pyramidenschema auf einer New-School-Plattform ausgeführt. Dadurch wurde auch das New Yorker Finanzsystems beeinträchtigt und Investoren um Milliarden betrogen."

IRS Special Agent John R. Tafur von der amerikanischen Steuerfahndung: "Die angebliche Kryptowährung OneCoin wurde nur geschaffen, damit Ignatov und seine Schwester Ignatova Anleger betrügen konnten. Alles basiert auf einer gigantischen Lüge einer angeblichen virtuellen Währung."

FBI Assistant Director William Sweeney, Jr.: "OneCoin war eine Kryptowährung, die nur in den Köpfen seiner Schöpfer und ihrer Mitverschwörer existierte. Im Gegensatz zu echten Kryptowährungen, die Aufzeichnungen über die Transaktionsgeschichte ihrer Investoren führen, hatte OneCoin keinen wirklichen Wert. Es bot den Anlegern keine Möglichkeit, ihr Geld zurückzuverfolgen, und es konnte nicht zum Kauf von etwas verwendet werden. Tatsächlich waren die einzigen, die von seiner Existenz profitieren konnten, die Gründer und Mitverschwörer. Die werden wir jetzt auch jagen."

Mit der Verhaftung von Ignatov können jetzt Forderungen von Anlegern direkt in den USA geltend gemacht werden. :gerlachreport wird in den nächsten Tagen hierfür ein entsprechendes Angebot für OneCoin-Opfer unterbreiten.

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