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Autark

Pleitier Stefan Kühn: Ganz dicke Hose in dickem Auto

„Terror-Oma“ Adele Raschke: Kein Jaguar, dafür aber nicht alle Latten am Zaun

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Da Stefan Koschate, wie der Ganove eigentlich heißt, wegen persönlicher Millionen-Pfändungen nichts besitzen darf, ist der Halter des Fahrzeugs der Edel-Betrüger Stefan König

Berufsverbrecher Stefan Kühn kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Diese Nachricht ist nicht neu. Trotzdem macht er auf dicke Hose: Jetzt fährt der Mann, der für das Verschwinden von 50 Millionen Euro verantwortlich ist, ein neues Auto: Einen dicken Jaguar F-Pace. Da Stefan Koschate, wie der Ganove eigentlich heißt, wegen persönlicher Millionen-Pfändungen nichts besitzen darf, ist der Halter des Fahrzeugs der Edel-Betrüger Stefan König. Der ehemalige „Vertriebsdirektor“ der Autark ist derzeit einer der letzten Rettungsringe für den komplett gescheiterten Stefan Kühn, der im Geheimen unter dem Namen „sk consulting“ firmiert.

Recherchen vom :gerlachreport haben ergeben, dass Stefan König, gegen den ebenfalls Ermittlungen wegen „gewerbsmässigem Betrugs“ laufen, seinem ehemaligen Busenfreund und Chef derzeit kräftig unter die Arme greift: Mit seiner Klitsche „Zukunftskapital Stefan König“ besorgt er seinem Freund Stefan nicht nur mal eben ein neues chices Leasingfahrzeug, damit der mal wieder richtig angeben kann. Er spült ihm auch gewaschene Autark-Gelder auf seine letzten versteckten Konten, die Stefan Kühn immer noch vor dem Zugriff der Dortmunder Staatsanwaltschaft verstecken konnte.

Das macht er so geschickt, dass trotz hunderter Arreste und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Stefan Kühn immer noch in Saus und Braus lebt und von „neuen, großen Aufgaben“ schwafelt, die es ihm ermöglichen, die verlorenen Autark-Gelder wieder zu beschaffen. Damit wir keine falschen Hoffnungen wecken: Das Geld ist bis auf ein paar Millionen weg.

Das Versprechen gegenüber den Ermittlern ist der Preis, den er nach eigenen Worten für seine Freiheit mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt hat: Sie lässt ihn auf freiem Fuß, damit er „arbeiten“ kann. Wie lange sich der Dortmunder Staatsanwalt Arkadius Wyrwoll diese Lügen noch anhören möchte, bleibt allein sein Geheimnis.

Stefan Kühns „Arbeit“ ist nicht die Wiederbeschaffung der Autark-Millionen, es ist der neue Beschiss: Sei es mit der vor der Löschung stehenden INCO Genossenschaft, dem maroden, hoch defizitären „Theater am Marientor“, bei dem er angeblich Hausverbot hat oder bei den kriminellen Geschäften der Autark-Oma Adele Raschke, die ohnehin nicht alle Latten am Zaun hat und deren Konten ebenfalls für Geldwäsche genutzt werden.

Sie nennt sich jetzt übrigens „Terror-Oma“, was den Nagel auf den Kopf trifft: Die Alte macht so viel Terror, dass ihre Vorgehensweise auch ein besonderes Licht auf den Berufsverbrecher Stefan Kühn wirft. In seinem Namen nennt sie Anlegerschutzanwälte „blöder Schmierenkomödiant“, „saudummer Erpresser“, „Vollpfosten“, „verreck du Arschloch“. Anlegerschutzanwälte haben die Terror-Oma jetzt wegen derartiger Unflätigkeiten angezeigt - und Stefan Kühn gleich mit. Immerhin gehört die Durchgeknallte zu seinem engsten Führungsstab und darf nichts ohne ihn tun.

Stefan Kühn fährt unterdessen im neuen dicken Jaguar ins Nirgendwo. Auf der Suche nach einer Lösung für sein 50-Millionen-Problem. Auf der Suche nach neuen Geschäften, bei denen der Anleger und Geschäftspartner erneut betrügen kann. Auf der Suche nach seinem Sinn des Lebens. Edel-Betrüger Stefan König hat auch für ihn die Devise ja schon ausgegeben: Zukunftskapital.

Da muss doch noch was gehen. Bevor der Staatsanwalt im Interesse der geschädigten Autark-Anleger endlich zuschlägt.

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