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OneCoin

Polizei: Konstantin Ignatov ist Mitglied der Mafia

„Ich kann nicht glauben, dass ein solcher Verbrecher jetzt mein Geld in der Hand hat“

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„Ignatov ist Mitglied der bulgarischen Mafia“, sagt auch ein Profiler einer bulgarischen Sondereinheit, „das sieht man an seinen Tätowierungen. Sie weisen ihn als Mitglied aus“

Konstantin Ignatov sieht aus wie ein Verbrecher: Er wird von seinen Tätowierungen zusammengehalten, die Buchstaben auf seinen Fingern weisen ihn als Mitglied der Bulgaren-Mafia aus. Seine Vorderzähne sind künstlich. Eingeschlagen bei Gewalttaten. Dafür ist der OneCoin-Vorturner in Sofia bekannt. Heute ist er der Chef des weltumspannenden Betrugssystems OneCoin/OneLife. :gerlachreport warnt seit Monaten vor den Abzockern. Ignatov hat dazu jetzt Stellung genommen. Er hat nichts gesagt. Denn das Sagen haben andere.

„Er ist eine Marionette“, sagt ein Ermittler. Er schaut sich die „Stellungnahme“ des neuen OneCoin-Bosses an, der das Betrugssystem von seiner untergetauchten Schwester Dr. Ruja Ignatova übernommen hat: „Wir haben immer schon ermittelt, dass hinter dem OneCoin-Betrug Teile der bulgarischen Mafia stecken. Sie nutzten und nutzen das System für Geldwäsche. Immerhin gehen monatlich Millionenbeträge in zweistelliger Millionenhöhe durch Hände der Mafia.“

„Ignatov ist Mitglied der bulgarischen Mafia“, sagt auch ein Profiler einer bulgarischen Sondereinheit, „das sieht man an seinen Tätowierungen. Sie weisen ihn als Mitglied aus. Seine Stärke bezieht er wohl auch nur durch die alten Verflechtungen seiner Schwester bis in höchste Regierungskreise. Da wurde ja in der Vergangeheit vielfach schon richtig berichtet.“

Das Spektrum der Reaktionen bei OneCoin-Opfern reicht von Fassungslosigkeit bis zur Ungläubigkeit: „Ich kann nicht glauben, dass ein solcher Verbrecher jetzt mein Geld in der Hand hat“, sagt ein Mann aus Österreich. „Wer würde einem solchen Ganoven auf der Strasse auch nur einen Euro geben?“ Eine Rentnerin, die mehr als 20.000 Euro in das Betrugsnetzwerk gesteckt hat: „jetzt, wo ich das Video gesehen habe, weiß ich, dass ich keinen Pfennig bekommen werde. Man hat mich belogen und betrogen.“

Auch in Österreich, wo die OneCoin-Keuler immer noch den wertlosen Plunder andrehen, kippt die Stimmung: „Ich glaube nicht, dass Ignatov eine Ahnung davon hat, was seine deutschsprachigen Freunde derzeit mitmachen. Das ist Spießrutenlaufen. Auch wir haben an OneCoin geglaubt. Spätestens nach diesem Video ist klar, dass wir von diesem Menschen keinen Cent erhalten werden. Ich weiß gar nicht, was ich jetzt meinen OneCoin-Freunden sagen soll.“

Konstantin Igantov hatte in dem Video auch angekündigt, dass er sich mit der Redaktion des :gerlachreport gerne treffen möchte. Da steht nur ein großes Problem im Weg: Der OneCoin-Boss bekommt keine Einreisegenehmigung in die Staaten. Schade.

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