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Autark-Betrug

Sabine Kühn: Geheime Geld-Verstecke in Autoreifen

Sabine Kühn rückt immer mehr in den Mittelpunkt der Betrugs-Ermittlungen

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Das verbrecherische Autark-Ehepaar Stefan Koschate, alias Kühn und seine (Noch)—Ehefrau Sabine: Autark-Millionen wurden von ihr in Autoreifen versteckt - das jedenfalls haben bei vertraulich zugegeben

Sabine Kühn, die heimliche Autark-Chefin und Abzockerin heulte wie ein Schloßhund, als die Staatsanwaltschaft Dortmund ihre Wohnungen ausräumte und alle Wertsachen auf der Suche nach den Autark-Millionen mitnahm. 100 Euro ließ man ihr im Geldbeutel. Die wahren Geldverstecke hatten die Fahnder „übersehen“. In vertraulichen Mitteileungen, die :gerlachreport vorliegen, bestätigt Sabine Kühn, dass „ich in zahlreichen Autoreifen mehrere hunderttausend Euro versteckt habe“. Damit, so die ehemalige Theaterchefin des „Theater am Marientor“ in Duisburg, „sollten finanzielle Engpässe überwunden werden.“

Sabine Kühn steht auch unter dringendem Tatverdacht der Veruntreuung von Geldern aus dem Theater. Damit aber nicht genug: Die gewichtige Unternehmerin spielt eine tragende Roller in einem der größten Betrugsfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte: Sie hat nach derzeitugem Erkenntnisstand „Millionen von Autark-Anlegern beiseite geschafft“ und hat eine „Schlüsselrolle bei gewerbsmässigem Betrug“.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund führt gegen das das Betrugsehepaar umfassende Ermittlungen (:gerlachreport berichtete). In einer bundesweiten Aktion wurden vor wenigen Wochen mehr als 40 Objekte nach den Millionen durchsucht. Häuser und Immobilien wurden beschlagnahmt.

Was die Ermittler nicht fanden: Mehr als 2,5 Millionen Euro, die in Autoreifen versteckt sind - unter der Kontrolle und Aufsicht von Sabine Kühn. Nachdem sie den Verlust ihres Schmucks, Designerkleidung und Handtaschen „verschmerzt“ hatte, bezeichnete sie den zuständigen Staatsanwalt bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft schlicht als „Vollidioten, der sein Handwerk nicht versteht.“

Unterdessen rückt Sabine Kühn immer weiter in den Mittelpunkt der Ermittlungen: Bis zum heutigen Tag hat sie versucht, die Ermittler als „unwissende Ehefrau“ mit dem „Quantum Dummheit“ zu überzeugen, auf die auch jahrelang die Autark-Anleger und der Autark-Vertrieb „hereingefallen sind“, wenn Sabine Kühn von „blühenden Geschäften der Autark-Gruppe“ faselte.

Heute steht fest: Schon während ihr Ehemann Stefan Koschate in Strafhaft saß bastelte sie an neuen Betrugslösungen. Intern beschwört Berufsverbrecher Stefan Kühn, dass „auch die Idee der Geldverstecke in Autoreifen ausschließlich Sabines Einfallsreichtum zu verdanken ist.“

Stefan Kühn hat nach Informationen des :gerlachreport seine Ehefrau angezeigt. Es geht, neben ihrer Vorliebe für Autoreifen, auch um das verschwinden von „mehreren hunderttausend Euro“ während ihrer Zeit als Theaterchefin im Duisburger „Theater am Marientor“. :gerlachreport erfuhr: Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Kühn, macht seine (Noch)-Ehefrau für das Verschwinden „von mindestens einer halben Millionen Euro“ verantwortlich, die in der Theaterkasse auf wundersame Weise fehlen.

Und wenn das noch nicht reicht: Das Duisburger Finanzamt bastelt gerade an Haftugsbescheiden gegen die ehemalige, gefeuerte Theaterchefin: Steuern, so erfuhr :gerlachreport, habe die gewichtige Unternehmerin nicht gezahlt.

Wohl einfach vergessen. Wie die Autoreifen.

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