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Selbstmordversuch: OneCoin-Boss wollte nicht mehr

Justiz: Konstantin Ignatov im Metropolitan Detention Center Los Angeles gerettet

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Konstantin Ignatov: Superman, Party-Löwe, Großmaul und Milliarden-Betrüger. Jetzt ist der harte Kerl butterweich. Im amerikanischen Knast wollte er sich umbringen, ist aber gerettet worden

Konstantin Ignatov spielt gerne den harten Mann. Den Superman. Doch jetzt wollte der OneCoin-Boss nicht mehr: Beim Versuch, sich im Metropolitan Detention Center Los Angeles umzubringen, ist Ignatova, der Harte, erwischt worden. Er liegt jetzt im Knasthospital in Los Angeles. Das erfuhr :gerlachreport aus Justizkreisen in New York. US-Marshalls bereiten derzeit die Verlegung des Milliarden-Betrügers nach New York vor. Durch den Selbstmordversuch, so eine inoffizielle Stellungnahme, "wollte Ignatov seine Verlegung offenbar verhindern".

Konstantin Ignatov war vor rund zwei Wochen auf dem Flughafen in Los Angeles verhaftet worden. Die Vorwürfe gegen ihn sind gravierend: Betrug, Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Staatsanwaltschaft in New York, die das Verfahren gegen Ignatov führt, sammelt derzeit weitere Beweise und vernimmt weitere Opfer. es wird damit gerechnet, dass Konstantin Ignatov bis zu 100 Jahre Gefängnis bekommen kann - das bedeutet lebenslänglich.

Vor diesem Hintergrund ist offenbar auch sein Selbstmordversuch zu sehen, der am vergangenen Wochenende stattgefunden haben soll. Eine offizielle Bestätigung gibt es weder von der Gefängnisleitung in Los Angeles, noch von der Staatsanwaltschaft in New York. Der Vorgang wird jedoch nicht dementiert. :gerlachreport erfuhr: "Ja, es hat einen gravierenden Vorfall gegeben. Der Häftling wurde gerettet, er liegt jetzt im Knasthospital."

Was Konstantin Ignatov nicht wusste: "Neuankömmlinge" werden rund um die Uhr elektronisch überwacht. Es gibt in ihrer Zelle keinen Bereich, der vom Wachpersonal nicht eingesehen werden kann. So flog sein Selbstmordversuch auf.

Hier heißt es jedoch, "dass nach dem aktuellen Stand mit dem Eintreffen von Konstantin Ignatov in acht bis zwölf Wochen gerechnet wird". Der OneCoin-Boss wird dann ins berüchtigte MDC New York eingeliefert. Es ist einer der schlimmsten Knäste in den USA.

In den vergangenen Wochen kam es mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen. Wachpersonal ist überfordert. Jetzt ist eine Sonderkommission gebildet worden, um die Häftlingsübergriffe zu untersuchen. Tagelang gab es weder Essen, Elektrizität, Duschen oder ein "normales Knastleben". Schon jetzt steht fest: Für Konstantin Ignatov wird es keine Sonderrolle geben.

Unterdessen gehen die Planungen für den Zugriff auf seine Schwester Dr. Ruja Ignatova weiter. Entscheidende Informationen werden in den kommenden Tagen erwartet.

Das Metropolitan Detention Center Los Angeles: Hier hat der OneCoin-Boss Konstantin Ignatov versucht, sich das Leben zu nehmen. Er wurde gerettet

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