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Gold

Starker Dollar: Goldpreis rutscht unter 1200 Dollar

Jetzt beginnt die Zeit für die Schnäppchenjäger - nicht nur aus Asien

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In der Vergangenheit haben Goldpreise von unter 1200 Dollar Schnäppchenjäger angelockt, besonders in Asien. Und nicht nur dort

Die Talfahrt des Goldpreises hält an: Jetzt ist der Preis für das Edelmetall um rund 1,25 Prozent unter die Marke von 1200 Dollar pro Feinunze (rund 31,1 Gramm) gerutscht. Damit ist Gold so billig wie seit Januar 2017 nicht mehr. Der Euro-Goldkurs drehte nach anfänglichen Gewinnen ebenfalls ins Minus und fiel unter 1050 Euro pro Feinunze.

Der Goldpreis-Verfall zog auch andere Edelmetalle hinunter: Silber wurde mit einem Abschlag von rund 1,6 Prozent gehandelt, Palladium verbilligte sich um 1,5 Prozent und Platin brach gar um drei Prozent ein.

Angesichts des weiter aufwertenden Dollars war es eine Frage der Zeit, bis Gold unter 1200 Dollar fallen würde, sagen Experten. Jetzt bleibt abzuwarten, ob das Unterschreiten der 1200er-Schwelle weitere technische Verkäufe auslöst und den Druck auf den Goldpreis damit weiter verstärkt.

Viele Charttechniker, die auf der Grundlage historischer Kursbewegungen versuchen, Hinweise auf künftige Preistrends zu erhalten, interpretieren die Unterschreitung wichtiger Kursmarken als Verkaufssignal. Das kann den Preiseinbruch noch verstärken.

Aktuell hängt der Goldpreis extrem stark am US-Dollar: Wertet der Greenback auf, fällt Gold – und umgekehrt. Dieser Zusammenhang ist so stark wie zuletzt im Jahr 2005. Ein weiterer Grund für die jüngste Preisentwicklung dürfte sein, dass Investoren zuletzt andere, als sicher geltende Anlagen bevorzugten.

So stehen derzeit etwa US-Staatsanleihen wegen ihrer im internationalen Vergleich hohen Verzinsung besonders in der Gunst der Investoren. Das Zinsniveau in den USA wird nach Einschätzung führender Marktteilnehmer weiter anziehen wird: Ein Investment in Gold ist damit im Vergleich zu Anleihen weniger interessant werden. Gold wirft keine Zinsen ab.

Verstärkt wird der Preisdruck noch durch massive Spekulationen gegen das Edelmetall: Daten der US-Börsenaufsicht CFTC zeigen, dass spekulative Anleger wie Hedgefonds ihre Wetten auf fallende Goldpreise auf einen neuen Rekordwert aufgestockt haben.

Die Zahl der sogenannten Short-Wetten an der US-Terminbörse kletterte um 54 Prozent auf über 63.000 Kontrakte – so viele wie noch nie in der bis 2006 zurückreichenden CFTC-Statistik.

Eine baldige Gegenbewegung bei den Edelmetallen gilt jedoch als wahrscheinlich: In der Vergangenheit haben Goldpreise von unter 1200 Dollar Schnäppchenjäger angelockt, besonders in Asien. Und nicht nur dort.

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