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Autark-Betrug

Stefan König: Neue Geschäfte mit Stefan Koschate

Wenn die Anleger die Wahrheit erfahren wird aus „Zukunftskapital“ vergangene Kohle

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Stefan König: Kurz nach der Botschaft, als ihm längst klar war, dass alles Geld weg ist, machte er sich aus dem Staub. Genug verdient hatte er ja. Sein neues Ziel Zukunftskapital. Aber das ist jetzt schon Vergangenheit

Es war die Botschaft zum letzten Weihnachtsfest: „Kein einziger Autark-Kunde wird sein Geld verlieren“, tönte Stefan König aus Eschwege und beruhigte so die Heerschar seiner Anleger, die er mit falschen Versprechen und noch mehr Lügen in das finanzielle Abenteuer Autark gelotst hatte. Während die Zahl der Zwangsvollstreckungen und Arreste immer neue Dimensionen annahm, verbreitete König Optimimus.

Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, welche Rolle der Mann tatsächlich spielt. Denn während im Autark-Reich Hausdurchsuchungen und Beschlagnahme das Bild bestimmt, stand Stefan König im Hintergrund. Kurz nach der Botschaft, als ihm längst klar war, dass alles Geld weg ist, machte er sich aus dem Staub und arbeitete dort weiter, wo er im August 2013 aufgehört hatte: In seiner Klitsche „Zukunftskapital Stefan König“.

Der Name ist ein Absurdum: Geld hat bei Stefan König keine Zukunft. Zukunft hat bei ihm Untreue, Betrug und Unterschlagung. Abzocke bei Anlegern und das Erfinden von falschen Sachverhalten. Andere nennen das Lüge. Seine Kunden und Anleger können das detailreich bezeugen.

Immerhin ist dieses Umfeld aus Betrug und Täuschung der Nährboden für seinen Kumpel und Ex-Chef Stefan Kühn, alias Stefan Koschate. Und der hat nicht erst seit dem vergangenen Weihnachtsfest ein Problem. König hat mit seinem Kumpel Stefan Kühn Millionen kassiert - als Vertriebsdirektor hat König bis zu 20 Prozent Provision kassiert, während sich Stefan Kühn ebenfalls mit Millionen, zusätzlich zu seinem ohnehin üppigen Gehalt die Taschen füllte. Solche Ganovenarbeit verbindet.

Nach dem Prinzip „Manus manum lavat“ (Eine Hand wäscht die andere) vereinbarten die beiden Betrüger folgenden Handel: Stefan Kühn verrät den Ermittlern nicht die Hintergründe über die tatsächliche Haftung des Stefan König und der Edel-Betrüger hilft beim neuen Geschäft. Mit Stefan König hat Kühn zudem einen Mann an Bord, der alle Schweinereien des Millionen-Betruges der Autark-Gruppe aus dem Effeff kennt.

Wenn es „um die dicken Fische“ ging, traten Kühn und König bei den Anlegern gemeinsam an - gegen so viel Verlogenheit ist dann kein Kraut mehr gewachsen. Und so wuchsen die Männer in enger Freundschaft zusammen. Das zahlt sich heute aus.

Auf seinen Namen hat Stefan König die neuen Dienstfahrzeuge für Stefan Kühn und seine Tochter Laura Koschate laufen - standesgemäß Jaguar (:gerlachreport berichtete). Stefan König erhielt dann im Gegenzug Zugriff auf die versteckten, restlichen Autark-Millionen, die Stefan Kühn noch vor der Vollstreckung und den aufgebrachten Anlegern bunkern konnte.

Und so agiert das Horror-Duo, unterstützt von der Siegener Albaner-Mafia rund um Laura Koschate, im Kapitalschwarzmarkt und versucht die Fehler aus Autark-Zeiten nicht zu wiederholen.

Das Problem: Dafür fehlt den beiden Männern nicht nur das letzte Fitzelchen Intelligenz. Und wenn die Anleger die Wahrheit erfahren wird aus „Zukunftskapital“ vergangene Kohle.

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