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Stefan Kühn

Stefan Kühn: Sutor ist der Kopf des Autark-Betruges

Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung, Täuschung der Anleger: Die dreckigen Methoden

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Frank-Michael Sutor (re.) und seine wackeren Helfer: Die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer haben den Betrug des Berufsverbrechers Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, erst möglich gemacht.

Die Luft für den Wirtschaftsprüfer Frank-Michael Sutor wird immer dünner: Der Düsseldorfer ist der Kopf hinter dem gigantischen Autark-Betrug. Er hat die Pläne des Berufsverbrechers Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, "feinabgestimmt und umgesetzt", bestätigt :gerlachreport ein enger Vertrauter des Vorstandes der Autark Entertainment Group AG.

Damit sich Verbrechen überhaupt lohnt, muss jeder Ganove an den richtigen Stellen gute Berater haben. Sie sorgen dafür, dass Staatsanwaltschaften getäuscht werden. Sie sorgen auch für Systeme und Lösungen, die so schnell geändert werden können, dass die Ermittler nicht mehr hinterher kommen.

Eine der wichtigsten Funktionen bei diesem dreckigen Spiel liegt dabei bei Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Sie kennen nicht nur die wirklichen Zahlen oder die tatsächlichen Zahlungsströme. Sie wissen auch woher das Geld kommt und wie es verwendet wird. Sie kennen die geheimen Konten und sorgen für die entsprechenden Belege. Sie sind die Sachwalter von Betrug, Untreue, Unterschlagung und organisiertem Verbrechen.

Das ist auch im Fall der Autark-Gruppe so: Der Düsseldorfer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Frank-Michael Sutor spielte im Autark-Betrug die entscheidend Rolle. Erst seine "Lösungen" haben ihn möglich gemacht. Das wird :gerlachreport aus dem direkten Umfeld des Berufsverbrechers Koschate bestätigt. Und: Sutor "ist der Sachwalter der dunklen Geheimnisse."

Die Ermittlungen der Dortmunder Staatsanwaltschaft im Fall Sutor: Fehlanzeige.

Sutor bekam eine zentrale Aufgabe von Stefan Koschate: Die Zahlungen in seine Sache zu verschleiern und mit angeblichen Geschäftsvorfällen und fingierten Rechnungen zu belegen. Das hat bis heute geklappt. Berufsverbrecher Stefan Koschate grinst heute frech als Vorstand der maroden Autark Entertainment Group AG von der Website und freut sich an seiner Freiheit, die Sutor ihm geschenkt hat. Mit der Autark Entertainment Group AG geht der organisierte Betrug hemmungslos weiter.

Wenn die vorliegenden Zahlen stimmen, wovon sogar die Staatsanwaltschaft Dortmund angeht, beläuft sich der Schaden für Autark-Anleger und Investoren auf mehr als 70 Millionen Euro. Das von Sutor entwickelte Geschäftskonzept: Nachrangdarlehen.

Mit leeren Versprechen wurden so mehr als 3.500 Anleger geködert. Sie haben dann brav über die Jahre gezahlt. In Zusammenarbeit mit dem flinken Wirtschaftsprüfer wurden bei der ersten Schieflache der Autark-Gruppe dann die Pläne entwickelt, wie über marode Unternehmen, die Kühn auf Weisung von Sutor gekauft hatte, die Millionen verschoben wurden. Verluste sind steuerlich und im Ergebnis absetzbar.

Kauft Koschate beispielsweise ein Pleite-Unternehmen für kleines Geld ein, kassiert er auch die Verluste. Die werden nicht bezahlt, die angeblichen Verlustbeträge werden aber von Kühn in die eigene Tasche gesteckt. Sutor sorgt für die Belege.

Heute steht fest, dass Stefan Koschate zudem an allen Geschäften der Autark-Gruppe kräftig mitverdient hat - als verantwortlicher Geldeinsammler hat er dann auch noch Provisionen kassiert, die ihm gar nicht zustanden. neben dem Gehalt hat er Millionen abgegriffen. Illegal. Mit den Buchungen seines Wirtschaftsprüfers.

Als die Rückzahlungen der Nachrangdarlehn schließlich ins Stottern geriet und erste Betrugsvorwürfe gegen die Autark-Gruppe die Runde machten, entwickelte Frank-Michael Sutor die Idee, die Nachrangdarlehn in die Liechtensteiner Autark Aktiengesellschaft einzuführen. Das Ergebnis ist bekannt. Die Staatsanwaltschaft in Liechtenstein hat die Unterlagen.

Entscheidend bei der Bewertung der Bilanzfälschungen, Steuerhinterziehungen, Betrügereien und Untreue-Straftaten ist jedoch nur: Die tatsächliche Rolle des Düsseldorfer Wirtschaftsprüfers Frank-Michael Sutor. Insbesondere, da Kühns Tochter Laura Koschate, die heute hinter den Kulissen die Betrugsfäden hält, als Praktikantin bei Sutor beschäftigte war, während der Autark-Betrug in voller Blüte stand. Und es galt, die Spuren zu verwischen.

Sutor, so viel steht schon heute fest, ist mitschuldig. Er hat die Fälschungen und Manipulationen orchestriert. Er hat mit seinen Lösungen für die Millioenverschiebungen erst den Autark-Betrug salonfähig gemacht. Er war der Mann, der dem kleinkriminellen Berufsverbrecher Stefan Koschate, dem es an unternehmerischer Brillanz ebenso fehlt wie an Kompetenz, die Instrumente an die Hand geben, damit mehr als 3.500 Anleger übers Ohr gehauen werden konnten.

Und der Betrug geht weiter: Jetzt sollen die Anleger ihre Nachrangdarlehen in wertlose Aktien tauschen.

Auch eine Idee von Frank-Michael Sutor.

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