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Frank Wohlgemuth

Vom pfiffigen Alpha-Männchen zum Omega-Tier

Wie Frank Wohlgemuth mit Polizeihilfe vom Täter zum Opfer seiner Un-Taten wird

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Mit der Kopie einer Anzeige, die von der Dortmunder Polizei bestätigt ist, will Frank Wohlgemuth beweisen, dass sämtliche Vorwürfe gegen ihn "Verleumdung" sind. Sein Problem: Die Fakten sprechen gegen ihn. Trotz Bescheinigung

Frank Wohlgemuth von der Dortmunder "alpha - die Finanzbetreuer" ist ein pfiffiges Kerlchen. Nicht nur, weil er bei dem Anlageschrott, den er vertreibt, bislang strafrechtlich "mit einem blauen Auge" davon gekommen ist. Dabei kann wohl kaum eines seiner Geschäfte als "sauber" bezeichnet werden. Doch das ficht den smarten Vertriebsmann nicht an. Dubiose Anlagemodelle, zweifelhafte Immobiliengeschäfte und nahezu alles, was der deutsche Kapitalgrau- und Schwarzmarkt hergibt, gehören zu seinem Angebot.

Das liest sich in der Eigendarstellung so:

Das Unternehmen alpha baut seine Positionierung als erster Ansprechpartner in der Finanzdienstleistungsbranche nach 20 Jahren noch weiter aus. Nach wie vor setzen wir auf die bewährte unabhängige Beratung - aus unserer Sicht die fairste Art und Weise Dienstleistung unter Beweis zu stellen.Seit der Unternehmensgründung 1994 geben weit mehr als 30.000 Kunden unserer Arbeitsweise recht. Unser Ziel ist es, ganz bewusst Maßstäbe in der Finanzdienstleistung zu setzen. Im Fokus aller Überlegungen stehen Ihr wirtschaftlicher Erfolg, Ihre Zufriedenheit und Ihre Zukunftsfähigkeit. Dafür stehen die alpha und ihre professionell ausgebildeten Mitarbeiter. Gemeinsam leben wir mit Ihnen als Kunde das Motto "Aufwärts mit System".

Bei der Zahl von 30.000 Kunden kann einem dann schnell der kalte schauer über den Rücken laufen. Relativiert wird die Zahl natürlich auch dadurch, dass viele Versicherungskunden von der Hausrat- bis zur Hundeversicherung in seinem Kundenstamm sind. Hier stehen anerkannte Versicherungsunternehmen, die es oft genug mit der Auswahl ihrer Geschäftspartner nicht so genau nehmen.

Frank Wohlgemuth war schon mehrfach Teil der Berichterstattung im :gerlachreport. Das macht sich nicht gut, ist schlecht für das Geschäft, wenn man als Ganove den Spiegel vor das Gesicht bekommt. Und selbst staatsanwaltliche Ermittlungen lassen Frank Wohlgemuth kalt. Denn die Wahrheiten sterben zuletzt. Andersherum formuliert: Er wird vom Täter zum Opfer.

Da verwundert es nicht, dass der "Finanzdienstleister" seine eigene Wahrheit zurecht zimmert. Und das geht so: Frank Wohlgemuth sieht einen negativen Bericht über sich und geht zur Polizei. Natürlich nimmt sie nur die Anzeige auf, die Ermittlungen werden dann durch die jeweilige Staatsanwaltschaft koordiniert.

Von der Anzeige lässt er sich eine Kopie geben - die wird benutzt, damit er kritischen Kunden dann zeigen kann, dass er sich gegen die "Verleumdungen" wehrt. Kommt es gar zu einer nichtssagenden Zwischen-Mitteilung der Staatsanwaltschaft, schickt er auch diese an die staunenden Kunden.

Problematisch wird es, wenn er willkürlich Personen falsch beschuldigt. Noch problematischer wird es, wenn sich die Vorwürfe gegen ihn erhärten. Und richtig ärgerlich ist es, wenn die Staatsanwaltschaft ganz plötzlich erkennt, dass sie von dem Alpha-Männchen auf die Rolle geschoben worden ist.

Dann wird aus Frank Wohlgemuth ganz schnell ein Omegatier. Und das erkennen dann sogar seine Kunden und laufen ganz schnell weg.

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