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Was sich in Zukunft beim :gerlachreport ändert

Die Leser wollen Nachrichten, denen sie glauben können :gerlachreport

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Der :gerlachreport ist bis heute noch nie auf fremdes Geld angewiesen gewesen. Wir werden in den kommenden Wochen eine Paywall einführen und sind sicher, dass wir damit Qualität produzieren werden

Drei Jahre nach seinem Start beginnt jetzt für den :gerlachreport ein neues Kapitel. Wir nennen diese ersten drei Jahre eine Übergangsphase. Die Dinge sortieren sich gerade in Richtung Qualität. Der :gerlachreport wird sich in Zukunft im Netz finanzieren. Auch wenn es unterschiedliche Gerüchte und bösen Rufmord gibt und gab: Der :gerlachreport ist bis heute noch nie auf fremdes Geld angewiesen gewesen. Wir werden in den kommenden Wochen eine Paywall einführen und sind sicher, dass wir damit Qualität produzieren werden.

Die Menschen wollen mehr Qualität und bezahlen auch dafür. Derzeit gibt es eine Neuauflage der Qualitätsmedien. Der :gerlachreport gehört dazu. Denn die Leser wollen Nachrichten, denen sie glauben können. Es gibt jetzt eine Rückkehr zur Qualität, weil immer mehr Leser willens sind, diese zu bezahlen. Der :gerlachreport ist ein deutschsprachiges, amerikanisches Medium. In den USA fließt im Moment so viel Geld in investigativen Journalismus wie nie zuvor. Durch strukturelle Veränderungen wird der :gerlachreport ein Teil davon.

Wir leben immer mehr in einer Wissensgesellschaft. Und der :gerlachreport vermittelt genau das - Wissen für Menschen, die betrogen und hintergangen werden. Auch in ziemlich alltäglichen Jobs braucht man heute eine Menge Informationen und Wissen. Besonders wenn es um das Geld geht. Und die Finanzmethoden von morgen und übermorgen. Der :gerlachreport sieht zukünftig nicht seine Aufgabe darin, Bankern beim Geldverdienen zu helfen. Wir sehen unsere Aufgabe auch in Zukunft darin, Menschen beim Geldverdienen zu helfen. Und zwar weitaus kompetenter, fundierter und unabhängiger als Redaktionen, die von Versicherungen, Unternehmen, Rechtsanwälten oder anderen korrupten Gruppen finanziert werden.

Der :gerlachreport wird sich noch mehr um die Menschen kümmern, die nicht zu den Gewinnern gehören. Es reicht eben nicht, wenn die Wirtschaft wächst, dabei aber das Einkommen eines Konzernbosses um 70 Prozent steigt, das seiner Mitarbeiter aber nur um 5 Prozent. Beiden geht es besser als vorher, aber die Menschen empfinden das zu Recht als unfair. Die Gewinner des freien Handels und der Globalisierung sind breit gestreut, die Verlierer aber leicht auszumachen.

Der :gerlachreport wird in Zukunft politischer: Es gab immer Phasen in der Geschichte, in denen Populismus, Religion oder Emotionen dominierten. Am Ende aber haben ökonomische Logik und technologischer Fortschritt immer zu einer freieren, offeneren Gesellschaft geführt. Als Journalisten aber müssen wir unser Augenmerk dorthin richten, wo der Liberalismus versagt oder Menschen zurücklässt.

Der :gerlachreport wird in Zukunft vor allem seinen Lesern dabei helfen, Geld zu verdienen und kein Geld zu verlieren. Zusammen mit anderen Partnern schaffen wir einen Informationsvorsprung in vielen Bereichen: Aktien halten, kaufen, verkaufen. Es geht auch darum, den Kapitalismus zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn ein Anbieter Mist baut, ist niemand besser geeignet als wir, das aufzudecken.

Wie uns das gelingt? Unsere Leser haben mehr Geld als Zeit. Geschwindigkeit ist für sie besonders wertvoll. Wir brauchen viele kluge Leute, die wissen, wonach sie suchen müssen, und das Ergebnis einordnen können. Daten allein sind komplett wertlos, wenn Sie keine Leute mit Verstand dahinter haben. Der Druck auf uns Journalisten, Dinge zu erklären, wächst. Wir Journalisten müssen tiefgehende Analyse liefern: „Was bedeutet das, welche Konsequenzen hat das?“

Menschen informieren sich heute verstärkt über soziale Medien, aber ob das stimmt, was sie dort lesen, können sie kaum überprüfen. Der Trend geht dahin, dass Leser die Dinge kürzer, schneller und manchmal auch visueller konsumieren wollen. Wenn Sie eine Nachricht über eine Grafik und 100 Wörter erzählen können, kann das sinnvoller sein, als 700 Wörter zu schreiben.

Also werden wird uns in den kommenden Wochen verändern. Sie dürfen gespannt sein. Und wir vom :gerlachreport sind es auch.

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The next big story

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Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

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Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.